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Universitätsbibliothek Heidelberg
Standort: ---
Exemplare: ---
 Online-Ressource
Titel:Hrabanus Maurus - Biblioteca Apostolica Vaticana, Pal. lat. 291
Verlagsort:[Süddeutschland (Heidelberg [?] oder Amberg [?])]
E-Jahr:1425
Jahr:[1425 ]
Umfang:Online-Ressource (1, 275 (inkl. des historischen Vor- und Nachsatzbl.), 1 Bll.)
Illustrationen:Buchschmuck: I.d.R. (zum Ende hin weniger) wird jedes Kapitel mit einer entsprechenden Illustration eingeleitet, 91ra–107rb, 145va–150rb, 189vb–191vb, 227vb–235rb mit mehreren Illustrationen zu einzelnen Kapiteln: insg. 337 mehrfarbige (z.T. mit Gold ausgeführte) Miniaturen (plus das Stifterbild 1ra vor dem Gesamtkapitelverzeichnis) i.d.R. auf rechteckigem Hintergrundfeld (z.T. in Gold, z.T. mit ornamentaler Verzierung, z.T. gerahmt). – Nach VON WILCKENS, Buchmalerei, S. 34–38 stammen die Illustrationen von mindestens zehn Händen, von denen eine (23r, 29v–30v, 31v–32v, 39r) kurz nach 1417 auch zwei Illustrationen in BAV, Pal. lat. 411, 36v–37r nachgetragen habe (s. ebd., S. 39–44 für weitere Hss. aus diesem [kurpfälzischen, Heidelberger ?] Umfeld, zu dem evtl. auch BAV, lat. 8966 gehören könnte [s. Helgard ULMSCHNEIDER, Eine bisher unbekannte deutsche Handschrift aus der Heidelberger Bibliotheca Palatina in Rom, in: Bibliothek und Wissenschaft 32, 1999, S. 112–132]). Neben Montecassino, Archivio dell’Abbazia, Cod. 132 (Montecassino, wohl um 1023) bietet vorliegende Hs. die vollständigste mittelalterliche Illustrierung zu Hraban. rer. nat. (vgl. LEHMANN, Fuldaer Studien N.F., S. 13–47, LE BERRURIER, Pictorial Sources, bes. S. 2f., 116f. u. REUTER, Text und Bild, bes. S. 14–32). – Initialen zu jedem Kapitel: i.d.R. einfarbiger Buchstabenkörper (z.T. in Gold, z.T. mit ornamentaler Verzierung im Stamm) i.d.R. auf rechteckigem Hintergrundfeld (z.T. in Gold, z.T. ornamental verziert, z.T. mehrfarbig, z.T. gerahmt), z.T. auch weniger aufwendig gestaltete Initialen (blaue, rote oder goldene Lombarden, zu denen das Hintergrundfeld oftmals nicht ausgeführt ist); insb. am Anfang der Hs. einige Initialen zusätzlich mit mehrfarbigem Rankenschmuck als Außendekor (2v am linken Rand über die gesamte Seite ausgeführt, hier auch eine bildliche Darstellung im Initial-Binnenfeld) oder mit Fleuronné (z.B. 144va zu einer großen Goldinitiale ohne Hintergrundfeld) verziert.
Format:Format (Blattgröße): 35 x 26,5 cm; Zusammensetzung (Lagenstruktur): (I-1)<a> (inkl. Spiegel) + (IV+1)<8> (inkl. Bl. I) + 32 IV<265> (234 bei der Zählung übersprungen) + V<275*> + (I-1)<276*> (inkl. Spiegel)
ErscheinungsAng:Süddeutschland ( Heidelberg [?] oder Amberg [?] )
URL:Kostenfrei: Digitalisierung: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/bav_pal_lat_291
 : Resolving-System: http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:16-diglit-97206
 : Ausführliche Beschreibung#Katalogisat Online-Ressource: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/sammlung52/werk/pdf/bav_pal_lat_291.pdf
 : Literaturverzeichnis#Abgekürzt zitierte Literatur: http://digi.ub.uni-heidelberg.de/de/bpd/bibliotheca_palatina/litsigl_pal-lat.html
URN:urn:nbn:de:bsz:16-diglit-97206
Datenträger:Online-Ressource
Dokumenttyp:Handschrift
Sprache:lat
(Sekundärform):Online-Ausg.
(Umfang):Online Ressource
(Ort):Heidelberg
(Verlag):Univ-Bibl., Bibliotheca Palatina - digital
(E-Jahr):2012
Informationen zur Handschrift:Typus (Überlieferungsform): Codex
 Seiten-, Blatt-, Lagenzählung: Römische Foliierung des 17. Jhs. ("1–233, 235–274"; z.T. verblasst, 106r von moderner Hand wiederholt), historisches Vorsatzbl. von späterer Hand I gezählt; modernes Vor- und Nachsatzbl. sowie historisches Nachsatzbl. sind nicht gezählt, daher wird bei der Beschreibung die Zählung des Digitalisats übernommen. – 32v, 208v Lagenreklamanten (80v, 160v, 192v beschnitten) auf der jeweils letzten Seite.
 Schriftraum: Schriftraum: 24 x 17,5 cm
 Spaltenanzahl: 2 Spalten; 1r–2r [Kapitelverzeichnis]: 3 Spalten
 Zeilenanzahl: 37–39 (i.d.R. 39) Zeilen
 Schriftart: gotische Minuskel
 Layout: Incipits, Explicits, Kapitelüberschriften, ausgewählte Textpassagen sowie häufig Kapitelzählungen in Rot; Satzmajuskeln z.T. rubriziert. S. auch Buchschmuck .
 Zustand: Einige Fehlstellen und Risse (Letztere genäht).
 Nachträge und Benutzungsspuren: Kaum Korrekturen von Texthand; am Anfang einige Korrekturen/Anmerkungen des 15. Jhs. Ir neuzeitliche Inhaltsangabe.
 Provenienz: Heidelberg
 Kommentar zur Provenienz: 1425 (274rb Kolophon ">Explicit liber Rabani uiri doctissimi anno domini millesimo cccc° xxu, uiij° die mensis Nouembris, scilicet quinta feria ante festum Martini episcopi<") für Kf. Ludwig III. von der Pfalz (1410–1436) geschrieben (vgl. 1ra das Stifterbild mit knieendem Adligen und Wappen mit kurpfälzischem Löwen sowie Ritterheiligem [wohl der hl. Georg]); WEIS, Hrabanus, S. 133 zieht insb. unter Verweis auf St. Georg, den Schutzheiligen der Stadt Amberg, diese kurpfälzische Zweitresidenz als Entstehungsort für vorliegende Hs. in Betracht, während VON WILCKENS, Buchmalerei, S. 39f. eher an Heidelberg selbst denkt ( s. auch Buchschmuck ). Ir Besitz- bzw. Ausleihvermerk von Kf. Ludwig. V. von der Pfalz (1508–1544) an seinen Bruder Philipp († 1541), Bf. von Freising und Naumburg, aus dem Jahr 1518 ("Dis bu°ch gehortt zw dem durchluchtigsten curfursten pfaltzgraue Ludwigen etc. und ist anno xviij Hernn Philippen, bischouen zw Freisingenund Numberg etc., pfaltzgrauen etc., seiner f[urstlichen] g[naden] brud[er], gelichen worden"). – Ir Capsa-Nummer "C.175" mit Allacci-Signatur "768" sowie alte Signatur "308" (alle durchgestrichen)
Literaturhinweise zur Handschrift:BERSCHIN, Palatina, S. 51–53; Gabriella BRAGA, Genesi e fortuna del ‚De rerum naturis‘ di Rabano Mauro, in: Rabano Mauro, De rerum naturis. Cod. Casin. 132 / Archivio dell’ Abbazia di Montecassino. Commentari, hg. von Guglielmo Cavallo, Pavone Canavese 1994, S. 25–63, hier S. 48f., Nr. 9 (mit weiterer Literatur); KOTTJE, VHWHM 1149 (S. 201); KOTTJE, VHWHM 1149 (S. 201); Diane O. LE BERRURIER, The Pictorial Sources of Mythological and Scientific Illustrations in Hrabanus Maurus’ ‚De rerum naturis‘, New York/London 1978, passim; Paul LEHMANN, Fuldaer Studien. Neue Folge (Sitzungsberichte der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Philos.-philol. u. hist. Klasse, Jg. 1927, H. 2), München 1927, S. 13–47; Marianne REUTER, Text und Bild im Codex 132 der Bibliothek von Montecassino ‚Liber Rabani de originibus rerum‘. Untersuchungen zur mittelalterlichen Illustrationspraxis (Münchener Beiträge zur Mediävistik und Renaissance-Forschung 34), München 1984, bes. S. 14–32; SCHUNKE, Einbände 2.2, S. 829; STEVENSON, S. 74; Markus WEIS, Hrabanus Maurus, ‚De rerum naturis‘ – eine Prachthandschrift für Kurfürst Ludwig III., in: Aust.-Kat. Palatina, Textbd., S. 132f., Nr. C 8.1; Leonie VON WILCKENS, Buchmalerei um 1410–40 in Heidelberg und in der Kurpfalz, in: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums, Nürnberg 1980, S. 30–47
Angaben zum Äußeren der Handschrift:Pergament (modernes Vor- und Nachsatzbl. aus Papier)
 Römischer Einband zwischen 1846 und 1853 : weißes Pergament über Pappe; auf Rücken goldgeprägte Wappen von Papst Pius IX. und Kardinalbibliothekar Luigi Lambruschini (letzteres bis zur Unkenntlichkeit abgerieben) sowie grünes Signaturschild. Vgl. SCHUNKE, Einbände 2.2, S. 829
K10plus-PPN:165433443X
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