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Universitätsbibliothek Heidelberg
Exemplare: ---
 Bildliche Darstellung Online-Ressource
Titel:Michaelskapelle von Südosten
Jahr:2010
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Schlagwörter:(f)Bildliche Darstellung
 (c)Stift Comburg / (g)Michaelskapelle Comburg / (c)Kloster Comburg
 (s)Torbau / (s)Biforium / (s)Säule / (s)Würfelkapitell / (s)Arkade / (s)Architektur / (s)Glockenstube / (s)Klosteranlage
Datenträger:Online-Ressource
HeidICON:Beschreibung: Text vor Ort:; Großcoburg - Zeittafel; 1078 - Gründung des Benediktinerklosters durch Graf Burkhard II. von Comburg-Rothenburg; er ließ die Burg über dem Kochertal, die seit dem 10. Jahrhundert im Besitz seiner Familie war, in ein Kloster umlandeln.; 1087 - Weihe der Klosterkirche St. Nikolaus.; 12/13. Jahrundert - 1116 übernehmen nach dem Aussterben der Comburger die Hohenstaufen die Schutzherrschaft über das Kloster. Unter Abt Hartwig (1104-1139), dem Stifter des ANtependiums und des Radleuchters , erlebte das Kloster seine erste große Blütezeit. Mehrere Neubauten erweitern die Anlage: Torbau (1100), Kapitelsaal mit steinernem Lesepult und zahlreichen Grabsteinen aus dem 12. Bis 18. Jahrhundert, Kreuzgang.; Um 1280 - Bau der Sechseckkapelle; 1488 - Umwandlung des Klosters in ein adeliges Chorherrenstift.; 16. Jahrhundert; Unter Probst Erasmus Neustetter (1551-1594) erlebte Comburg eine umfangreiche Umgestaltung. Zahlreiche Neubauten wurden errichtet und bestehende Gebäude umgebaut; es entstand die Ringmauer, das Zwingertor (1575), der Wamboldbau (1563), die alte Dekanei und die Probstei, heute Gebsattelnau (1488); 18. Jahrhundert; Nach dem Abbruch der romanischen Pfeilerbasilika erfolgte 1707-15 der Bau der barocken Hallenkirche unter Dekan Ulrich von Guttenberg (1695-1736), der den Würzburger Baumeister Joseph Greissing damit beauftragte. Wenige Teile der romanischen Bauanlage, die Türme und die Zone des südlichen Querschiffes blieben erhalten. Ebenfalls in brocken Formen entstand 1732-37 die gegenüber der Kirche liegende Neue Dekanei. Weiterhin wurde die Anlage um die Obervogtei (1780), den Reischachbau und die Kaplanei (1772) vergrößert.; 1802 - Im Zuge der Säkularisierung wird das Chorherrenstift aufgehoben.; 1807-10 - residenz des Prinzen Paul von Württemberg; 1817-1909 - Sitz des Königlichen Ehreninvalidenkorps.. Mittellose, invalidisierte Soldaten bewohnten zum Teil mit ihren Familien die Comburg und wurden auf dem unterhalb der Comburg liegenden Friedhof bestattet.; 1926-34 Einrichtung einer der ersten württembergischen Heimvolkshochschulen, die sich an der Reformpädagogik ausrichtete.; 1933-45 Zunächst Schulungslager verschiedener NS-Einrichtungen. AB 1937 Nutzung als Bauhandwerkerschule , HJ-Heim, Arbeitsdienst- und Kriegsgefangenenlager.; Seit 1947; Erste Staatliche Akademie für Lehrerfortbildung in Württemberg für Lehrer aller Schularten (heute Landesakadiemie für Fortbildung und Personalentwicklung an Schulen).
 Epoche: Romanisch
 Ort/Gebäude: Stift Comburg; Michaelskapelle Comburg; Kloster Comburg
 Schlagwort: Torbau; Biforium; Säule; Würfelkapitell; Arkade; Architektur; Glockenstube; Klosteranlage
 Copyright: Dieter-Robert Pietschmann/Ines Coonaham
 Pool: Kirchenburgen
 
 
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